17 - AUF DEM LEUCHTTURM
Oben auf dem Leuchtturm hat man einen weiten Blick. Dort, wo das Meer den Himmel berührt, ist der Horizont, und dahinter liegt das Rund der Welt. Zwischen Leuchtturm und Horizont wogt das Meer. Es wechselt in jeder Stunde die Farbe und schimmert mal türkis, glitzert dann grau und schäumt wenig später tief blau in hohen Wellen. Und auf den Wellen fahren die Schiffe. In der Nacht oder bei heftigen Stürmen ist es an Deck oft gar nicht so einfach, zu wissen, wo das Meer aufhört und das Land anfängt. Damit kein Unglück passiert, lässt der Leuchtturm von der Küste aus sein Licht kreisen. So warnt er die Schiffe vor dem nahen Festland.
Der erste Leuchtturm stand vor langer Zeit in Ägypten und schützte die Schiffe des Mittelmeeres. Er hieß „Pharos von Alexandria“, und war mit 137 Metern der höchste Leuchtturm, der jemals gebaut wurde. In seiner Spitze brannte damals ein riesiges Feuer. Heute sind so gut wie alle Leuchttürme automatisiert, da brennt kein offenes Feuer mehr, sondern eine große Lampe. Der letzte Leuchtturmwärter verließ in Deutschland 1986 seinen Posten. Seitdem läuft alles automatisch und wie von allein.
Doch es gibt sie noch, die Leuchtturmwärter und -wärterinnen. Denn einige wenige Leuchttürme sind noch bemannt auf dieser Welt. Dort sitzen sie in den Leuchtturmspitzenm, und passen auf, dass niemand unter geht im Meer.
Von so einem bewohnten Leuchtturm handelt dieses Lied. Und von einem Leuchtturmwärter, der einen neuen Freund fand.
17 - „Auf dem Leuchtturm“ ist nun online. Viel Spaß an der Küste!
Also macht’s gut! Viele Grüße von Schmidti 🎈