33 - SONNTAGS IM GARTEN
(Dieser Text kann als Autogenes Training verwendet werden. Legt euch dazu hin auf den Rücken, schließt die Augen, atmet gleichmäßig und spürt dem nach, was euch vorgelesen wird. Konzentriert euch auf die Stellen im Körper, die im Text beschrieben werden. Stellt euch vor, wie sich all das anfühlen würde. Lest den Text langsam, Satz für Satz, und lasst kurze Momente für das Nachspüren.)
Du liegst auf dem Rücken. Deine Hände fahren über die Picknickdecke, durch den Stoff kannst du die Grashalme darunter spüren. Es ist Sommer. Die Luft ist warm. Eine leichte Brise streicht dir über dein Gesicht und bringt dir die Düfte des Gartens. Es riecht nach Waldboden. Nach Blumen. Und nach frisch gemähtem Gras.
Du atmest die Luft tief ein bis in deinen Bauch. Und wieder aus. Du atmest ein - bis tief in den Bauch. Und wieder aus. Lang. Bis hoch in den Himmel. Dein Blick folgt einer Wolke, die groß und federleicht am blauen Himmel hängt. Die Wolke schwebt dahin, bauscht sich auf, verändert ihre Form. Aus einer Ecke bilden sich zwei Katzenohren, siehst du sie? Und dort ist eine Pfote. Die Wolke bauscht sich zum Kätzchen. „Miau“, macht die Wolke und schnurrt über den Himmel.
Du atmest tief ein. Bis in deinen Bauch. Und wieder aus. Bis hoch in den Himmel zur Wolke. Und langsam bauscht sich die Wolke auf. Das Wolkenkätzchen tanzt mit deinem Atem, legt die Katzenohren an und verändert ihre Form. Die Katze ist mit Wolkenberg verschwunden, und ein neues Bild entsteht. Was siehst du jetzt? Eine Ente? 🌤
Viel Spaß beim Wolkenbilder-Raten.
33 - „Sonntags im Garten“ ist nun online. Viel Spaß mit dem Lied und dem Video.
Macht’s gut! Viele Grüße von Schmidti 🎈